
Epiphyllum pumilum ist von Südmexiko bis Honduras heimisch und gehört zur Familie der Kakteengewächse. Diese Epiphytenart wird aufgrund ihrer unglaublich großen und duftenden Blüten (Sommer bis Herbst) auch „Orchideenkaktus“ genannt. Die Stängel sind glatt und verzweigen sich selbst, und die Blüten biegen sich beim Öffnen nach oben. Epiphyllum pumilum wächst auf Wirtsbäumen und wurzelt in den Zwischenräumen der Zweige. Die tropische Umgebung bietet ihnen viel Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit und vor allem Schatten vor der prallen Sonne.
Der Gattungsname kommt vom griechischen „epi“, was „auf“ bedeutet, und „phyllo“, was „Blatt“ bedeutet. Man dachte, dass die Blüten aus einem Blatt hervorgehen, aber diese Blätter sind Stiele.
Licht: Helles, indirektes Licht, d. h. die Pflanze sieht 0–4 Stunden pro Tag die Sonne – dies kann durch Bäume oder einen lichtdurchlässigen Vorhang geschehen. Für die Pflanze ist es wichtig, den Himmel zu sehen, um zu gedeihen. In ihrer natürlichen Umgebung erhält diese Pflanze gesprenkeltes Licht.
Gießen: Lassen Sie den Großteil der Mischung trocknen. Stellen Sie vor dem Gießen sicher, dass das Substrat nicht verdichtet ist. Falls doch, belüften Sie es mit ein paar Stichen eines Spießes oder stumpfen Stocks, gießen Sie langsam Wasser darüber und lassen Sie das Wasser durch die Drainagelöcher ablaufen.
Blumenerde: Eine gut entwässernde Mischung aus Kokosfasern, Perlit oder Vermiculit, Orchideenrinde und Wurmkot; Sie können dieser epiphytischen Mischung auch etwas Gartenkohle hinzufügen.
Düngen: Geben Sie Ihrer Pflanze während der Wachstumsperiode oder bei aktivem Wachstum bei jedem zweiten Gießen Kakteendünger. Sie können den Dünger auf die Hälfte der empfohlenen Menge verdünnen, aber niemals mehr.
Temperatur: 18–26 °C, nicht niedriger als 12 °C.
Luftfeuchtigkeit: Epiphyllum bevorzugt eine höhere Luftfeuchtigkeit, kann sich aber gut an die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit im Haus anpassen.
Epiphyllum pumilum ist ungiftig.