
Ficus lyrata gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) und ist in West- und Zentralafrika heimisch. Die Blätter sind groß, lederartig und geigenförmig, oft mit gewellten Rändern. Junge Bäume im Topf haben meist eine monopodiale Form mit einem einzigen, unverzweigten Stamm. Beschneiden Sie die Wachstumsspitze oder kappen Sie die Pflanze frühzeitig, um die Verzweigung zu fördern. In ihrer natürlichen Umgebung können sie bis zu 30 m hoch werden, im Haus erreichen sie meist 3 m.
Der Gattungsname kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Feige“, das Artepitheton ist lateinisch und bedeutet Leier, was sich auf die Form der Blätter bezieht.
Licht: Helles, indirektes Licht, d. h. die Pflanze bekommt täglich 0–4 Stunden Sonne – beispielsweise durch Bäume oder einen lichtdurchlässigen Vorhang. Für die Pflanze ist es wichtig, den Himmel zu sehen, um zu gedeihen. 3–4 Stunden direkte Sonne sind für den Ficus verträglich.
Gießen: Lassen Sie die ersten 5–8 cm der Mischung trocknen. Stellen Sie vor dem Gießen sicher, dass das Substrat nicht verdichtet ist. Ist dies der Fall, belüften Sie es mit ein paar Stichen eines Spießes oder stumpfen Stocks. Gießen Sie langsam Wasser darüber und lassen Sie das Wasser durch die Drainagelöcher ablaufen.
Blumenerde: Eine gut entwässernde Mischung aus Kokosfasern, Perlit oder Vermiculit, Orchideenrinde und Wurmkot.
Düngen: Düngen Sie Ihre Pflanze während der Wachstumsperiode bei jedem zweiten Gießen oder wenn Sie aktives Wachstum beobachten. Sie können den Dünger auf die Hälfte der empfohlenen Menge verdünnen, aber niemals mehr.
Temperatur: 18-27°C.
Luftfeuchtigkeit: Ficus bevorzugt eine höhere Luftfeuchtigkeit (über 60 %), passt sich aber gut an die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit im Haus an. Sie können die Luftfeuchtigkeit erhöhen, indem Sie die Pflanze auf eine bewässerte Kiesschale stellen oder einen Luftbefeuchter verwenden.
Ficus lyrata ist giftig, außerhalb der Reichweite von Haustieren und Kindern aufbewahren.